Arbeitsbeziehungen in China
Tagesworkshop der Hans-Böckler-Stiftung in Kooperation mit dem Institut für Sozialforschung an der Universität Frankfurt. Im DGB-Haus, Großer Saal, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77 60329 Frankfurt am Main. Anmeldung bis 20.9.2011 unter Kontaktadresse
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| Wann |
27.09.2011 von 10:15 bis 16:30 |
| Wo | Frankfurt |
| Name | Katharina Kruse |
| Kontakttelefon | 0211 7778-111 |
| Termin übernehmen |
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Spätestens seit der globalen Finanzkrise 2008-09 erscheint China
als einer der großen Gewinner in der Weltmarktkonkurrenz.
Für die deutsche Wirtschaft ist China nicht nur Wettbewerber,
sondern auch ein strategischer Markt und Produktionsstandort
mit großen Gewinnerwartungen. Die anhaltenden Krisenerscheinungen im globalen Wirtschaftssystem zeigen allerdings auch die extreme Abhängigkeit des deutschen Expotmodells vom chinesischen Markt.
Seit einiger Zeit mehren sich Berichte über Streiks und Protestaktionen in wichtigen Industriebetrieben, so etwa bei Automobilzulieferern in Südchina im letzten Jahr. Die chinesische Regierung hat die Hebung von Löhnen und Massenkaufkraft zu einem vordringlichen Ziel erklärt, allerdings fehlen grundlegende tarifvertragliche Sicherungen von Löhnen und Gehältern. Die Gewerkschaften sind nach wie vor stark von Staat und Unternehmen abhängig.
Die gemeinsame Veranstaltung von Hans-Böckler-Stiftung und
IfS Frankfurt will die Hintergründe dieser Entwicklung beleuchten.
Dabei soll es vor allem um die in jüngster Zeit in China geführten
Diskussionen um grundlegende Reformen und Demokratisierung
der Arbeitsbeziehungen gehen.Wissenschaftler aus Deutschland und China, Personalverantwortliche in multinationalen Unternehmen in China und chinesische GewerkschafterInnen stellen ihre Analysen und Erfahrungen dar und diskutieren mit Experten von Einzelgewerkschaften und DGB.

